Samstag, 8. September 2012

Soest

Und nun in Soest. Die ersten 5 km waren wie Butter. Bis der Wald kam.
Nachdem ich mit meinem Rad schätzungsweise 10 km neuen Forstweg
geschlagen hatte, sah ich endlich wieder eine Straße. Hinter einem
zwei Meter hohen Zaun. Flugs versichert, dass das hier weder
militärisches sperrgebiet noch Brutrevier brünftiger Hirsche, wanderte
ich am Zaun entlang bis zum nächsten Feldweg. Mein Rad sah danach zwar
eher aus wie ein beschaulicher Hagebuttenbusch in bester Blüte, aber
keine vier Kilometer später war auch der letzte Rest Flora den Kräften
aus Öl und Metall gewichen. Nur auf den unteren Gängen klebt noch ein
Rest widerspinstiger Dornen.

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